Umfrage: 66,3 Prozent fühlen sich von der Pflegeversicherung nicht ausreichend beraten
Düsseldorf, März 2026. 66,3 Prozent der Angehörigen pflegebedürftiger Menschen fühlen sich von der Pflegeversicherung nicht ausreichend beraten. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Pflege- und Betreuungsanbieters ATERIMA CARE, an der 1.000 Personen mit pflegebedürftigen Angehörigen teilgenommen haben. Die Ergebnisse zeigen außerdem: 57,2 Prozent der Befragten haben den Eindruck, dass sie nicht alle gesetzlichen Leistungen für die Pflege vollständig ausschöpfen.
Pflegeleistungen
allein reichen deshalb nicht – kommen Informationen und Beratung nicht bei den
Betroffenen an, bleiben Budgets ungenutzt. „Das Pflegesystem ist so kleinteilig
aufgebaut, dass selbst gut informierte Angehörige schnell den Überblick verlieren“,
sagt Peter Blassnigg, Geschäftsführer von ATERIMA CARE. „Wenn viele Menschen
trotz Anspruch Leistungen nicht nutzen, ist das ein klarer Hinweis auf ein
strukturelles Problem sowie mangelnde Beratung, Verständlichkeit und
Zugänglichkeit.“
Ungleichheit im System: Lebensrealität und Ressourcen bedingen Ausschöpfung
Bei befragten
Berufsgruppen zeigen sich deutliche Unterschiede. Den Eindruck, Leistungen
vollständig auszuschöpfen, haben:
- 40,4
% der Beamten
- 24,5
% der Angestellten
- 16,6
% der leitenden Angestellten
- 14,1
% der Arbeiter
ATERIMA CARE
kritisiert: Informations- und Beratungsangebote müssen so gestaltet sein, dass
sie auch unter hoher Belastung funktionieren – nicht nur für Menschen mit Zeit,
Routine oder administrativer Erfahrung.
Überlastung statt Orientierung: Besonders betroffen sind Familien mit Kindern
Die
Umfrage-Ergebnisse zeigen außerdem, wie stark Komplexität, Überlastung und
Zeitdruck zusammenwirken: In Haushalten mit Kindern geben 68,2 Prozent an,
Leistungen nicht vollständig auszuschöpfen – ohne Kinder sind es 54,9 Prozent.
ATERIMA CARE betont: Wer Pflege organisiert und sich parallel um die
Familie kümmert, hat kaum Kapazität, sich zusätzlich durch Anträge, Nachweise
und Zuständigkeiten zu kämpfen.
Finanzielle Belastung: 31,6 % haben keinen Überblick über Pflegekosten
Für viele
Familien wird Pflege auch zur finanziellen Belastungsprobe. 15,7 Prozent der
Befragten geben an, monatlich 3.000 Euro oder mehr zur Pflege zuzuzahlen.
Gleichzeitig zeigt die Erhebung, dass insgesamt 31,6 Prozent der Befragten
nicht wissen, wie viel sie monatlich für die Pflege ihrer Angehörigen ausgeben.
Aus Sicht von ATERIMA CARE ist das besonders kritisch: Wer nicht genau
weiß, was Pflege kostet und welche Leistungen existieren, läuft Gefahr,
Ansprüche ungenutzt zu lassen und zu viel aus eigener Tasche zu zahlen.
Forderung an Politik und Pflegeversicherung: Beratung, die im Alltag funktioniert
Aus den
Ergebnissen der Umfrage leitet ATERIMA CARE einen klaren Handlungsbedarf
ab: Angehörige brauchen mehr Beratungs- und Unterstützungsangebote durch die
Pflegeversicherung, damit sie lernen, welche Leistungen ihnen zustehen und wie
sie sie nutzen können. Dazu zählen auch vereinfachte Antragswege, die
Betroffene Schritt für Schritt durch den Prozess führen. „Wir brauchen eine
echte Reform der Pflege-Bürokratie“, so Blassnigg. „Unterstützung muss leicht
verständlich und einfach abrufbar sein.“
ATERIMA CARE: Orientierung schaffen, Ansprüche nutzbar machen
Genau hier setzt
ATERIMA CARE an. Der Pflege- und Betreuungsanbieter versteht sich nicht
als reiner Vermittler, sondern als Koordinator ganzheitlicher Lösungen. In der
Beratung analysiert ATERIMA CARE zunächst alle verfügbaren Leistungen und
Budgets und hilft Angehörigen bei Anträgen und Kommunikation mit Kassen und
Einrichtungen. Anschließend vermittelt der Anbieter eine Alltagsbegleitung für
die pflegebedürftige Person und organisiert nach Bedarf notwendige
Unterstützungsleistungen wie ambulante Pflegedienste, Tages- oder Nachtpflege
und ärztliche und therapeutische Versorgung. Das Unternehmen setzt sich zum
Ziel, Transparenz zu schaffen, individuelle und qualitative Betreuung zu Hause
zu ermöglichen und Angehörige wie auch Pflegebedürftige im Alltag nachhaltig zu
entlasten.
Methodik der Umfrage:
- Stichprobe: n=1.000 Personen in
Deutschland, die einen Angehörigen pflegen oder einen pflegebedürftigen
Angehörigen haben
- Erhebungszeitraum:
17.02.2026–24.02.2026
- Daten:
bereitgestellt von Civey
- Statistischer Fehler
(Gesamtergebnis): je nach Frage ca. 6,2–6,5 %
ATERIMA CARE
ATERIMA
CARE ist ein europaweit tätiger Anbieter für häusliche Alltagsbegleitung
und Pflegeberatung. Das Unternehmen ermöglicht pflegebedürftigen Menschen ein
selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause – durch individuelle
Betreuungskonzepte, transparente Beratung und ein großes regionales Netzwerk
aus medizinischem und pflegerischem Fachpersonal.
Im Mittelpunkt
von ATERIMA CARE stehen qualifizierte AlltagsbegleiterInnen sowie ein
spezialisiertes Pflegefachteam. Das Franchisesystem existiert seit 2021 als
Teil der Unternehmensgruppe Grupa Aterima und besteht aus einem wachsenden
Standortnetz von über 50 regionalen Partnern. Mehr Informationen
unter https://aterima-care.de/ .
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und geprüftes Personal
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Pflegefachteam