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Pflege am Limit: Warum Angehörige mehr Unterstützung brauchen

Pflege am Limit: Warum Angehörige mehr Unterstützung brauchen

Pflegende Angehörige leisten jeden Tag Enormes. Sie organisieren Termine, kümmern sich um Medikamente, begleiten durch den Alltag, sind emotional präsent und versuchen gleichzeitig, Beruf, Familie und das eigene Leben nicht aus den Augen zu verlieren. Doch viele kommen dabei selbst an ihre Grenzen.

Genau darüber haben wir in unserem Webinar „Pflege am Limit: Warum unser System Angehörige im Stich lässt – und was sich jetzt ändern muss” gesprochen.

Im Mittelpunkt stand eine aktuelle Befragung, deren Ergebnisse deutlich zeigen: Viele Angehörige fühlen sich erschöpft, unzureichend informiert und mit wichtigen Entscheidungen allein gelassen. Gleichzeitig werden vorhandene Unterstützungsleistungen häufig nicht vollständig genutzt, weil Anträge, Zuständigkeiten und Möglichkeiten schwer zu überblicken sind.

Jetzt Webinar-Aufzeichnung ansehen

Wenn Sie selbst einen Angehörigen unterstützen, eine Pflegesituation in Ihrer Familie absehen können oder sich allgemein über die Herausforderungen in der häuslichen Pflege informieren möchten, laden wir Sie herzlich ein, die Aufzeichnung anzusehen.

Sehen Sie sich jetzt die Aufzeichnung von „Pflege am Limit” an und erfahren Sie, welche Unterstützung pflegende Angehörige wirklich brauchen.

Studienergebnisse im Dialog mit Expertinnen und Experten

Nach der Vorstellung der Studienergebnisse diskutierten Expertinnen und Experten aus Pflege, Sozialpolitik, Wirtschaft und Medien darüber, was sich im Pflegesystem ändern muss und welche Unterstützung Familien heute wirklich brauchen.

An der Expertenrunde nahmen teil:

Mona Griesbeck, Gründerin und Geschäftsführerin der care+work GmbH. Sie ist Expertin für die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege und unterstützt Unternehmen dabei, pflegende Angehörige im Arbeitskontext wirksam zu entlasten und betriebliche Ausfallkosten zu reduzieren.

Martin Killimann vom Sozialverband VdK Deutschland, Referat Pflegepolitik. Er engagiert sich für soziale Gerechtigkeit und bringt seine Erfahrung in Beratung, Unterstützung und sozialpolitischer Aufklärung in die Diskussion ein.

Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege, AGVP. Als wichtige Stimme der deutschen Pflegebranche setzt er sich für bessere Rahmenbedingungen, wirtschaftliche Stabilität und eine zukunftsfähige Weiterentwicklung der Pflege ein.

Rainer Stadler, Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Er arbeitet seit Juni 2019 als innenpolitischer Redakteur und schreibt unter anderem über Gesundheitsthemen.

Was Sie in der Aufzeichnung erwartet

In der Webinar-Aufzeichnung erfahren Sie unter anderem,

  • warum pflegende Angehörige oft viel zu lange allein durchhalten, welche emotionalen und organisatorischen Belastungen im Pflegealltag besonders schwer wiegen,
  • warum viele Familien gesetzliche Leistungen nicht vollständig ausschöpfen,
  • welche Hürden es bei der Entscheidung für häusliche Betreuung gibt und
  • weshalb Pflege mehr Orientierung, Koordination und Menschlichkeit braucht.

Ein zentrales Fazit des Webinars lautet: Pflege darf nicht davon abhängen, wie gut sich Angehörige im Leistungsdschungel auskennen oder wie sicher sie Anträge ausfüllen können. Familien brauchen verständliche Informationen, persönliche Begleitung und Lösungen, die im Alltag wirklich entlasten.

ATERIMA CARE unterstützt Familien in schwierigen Pflegesituationen

Bei ATERIMA CARE erleben wir täglich, wie schnell Familien in eine Überforderung geraten können: nach einem Krankenhausaufenthalt, bei einer Demenzerkrankung, nach einem Sturz oder wenn die bisherige Versorgung plötzlich nicht mehr ausreicht.

Unser Ziel ist es, Angehörige nicht allein zu lassen. Wir beraten, geben Orientierung und helfen dabei, eine passende häusliche Betreuung zu organisieren: menschlich, transparent und individuell.


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